Eifelsteig

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 Wo Feuer auf Wasser trifft

Die Eifel. Landschaftlich durch den Vulkanismus und architektonisch durch die Hände der Römer und der mittelalterlichen Burgherren gezeichnet. Kaum ein Pfad ermöglicht Ihnen einen besseren Einblick in diese außergewöhnliche Region, als der Eifelsteig. Dieser 313 km lange, aus 15 Etappen bestehende Wanderweg führt Sie durch Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, zeitweise durch Belgien und nicht zu vergessen durch Naturlandschaften, die ihresgleichen suchen. Der Eifelsteig bietet auf seinen Pfaden von Aachen nach Trier eine Vielzahl faszinierender Sehenswürdigkeiten, ob für Geschichtsliebhaber oder Naturfreunde.

my_location313 kmFortgeschritten
labelDeutschland
label_outlineRheinland-Pfalz
label_outlineNordrhein-Westfalen

Unterkünfte - Eifelsteig*

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    Höhenprofil - Eifelsteig*

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    Unser Tour-Vorschlag: Eifelsteig*

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        Verlauf / Etappen - Eifelsteig

        Die Reise beginnt in einem beschaulichen aber geschichtsträchtigen Stadtteil Aachens, welcher den Namen Kornelimünster trägt. Die im Jahr 814 als Kloster gegründete Ortschaft blickt aber nicht nur auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück, sondern ist auch ein Ort, in dem man sich einen Eindruck vom aktuellen Werk nordrhein-westfälischer Künstler verschaffen kann. Zu diesem Anlass darf ein Besuch im Kunsthaus Kornelimünster nicht fehlen. Seit Mitte der siebziger Jahre wird auf diese Weise der historische Charme des Klosters mit moderner Kunst in den Hallen der Abtei vereint.

        Von diesem Startpunkt aus legen Sie bis zum Erreichen des ersten Etappenziels Roetgen 14 Kilometer und 225 Höhenmeter zurück. Dabei durchqueren Sie weitere lauschige aachener Gemeinden, nämlich Hahn und Friesenrath. Die nächste Sehenswürdigkeit, die Sie erwartet ist das Naturschutzgebiet Struffelt. Dieses durchqueren Sie über Stege, während Sie rundherum naturbelassenes Moor und Heide erblicken.

        In Roetgen angelangt, haben Sie die Möglichkeit eines der vielzähligen sakralen Bauwerke zu besichtigen oder, wenn Ihnen der Sinn nach Tiefenentspannung steht, eine Auszeit in der Roetgen-Therme zu nehmen.

        Sobald Sie erholt weiter wandern, überqueren Sie zunächst die Grenze zu Belgien und machen dort Bekanntschaft mit den Mooren des Hohen Venns. Das gut 600 km² große Plateu und dessen unberührte Vegetation erkunden Sie auf einer Strecke von 17 km. Nachdem Sie dann das Tal des kleinen Laufenbachs durchquert haben, erreichen Sie zurück auf deutschem Boden die Stadt Monschau. Hier können Sie Ihren Aufenthalt im Stadtpark am Ufer der Ruhr genießen oder Sie besichtigen eine der vielen Sehenswürdigkeiten. Sie haben die Wahl zwischen einem Brauerei-Museum, der Monschauer Glashütte oder der historischen Senfmühle, um nur einige zu nennen.

        Entlang der Perlenbachtalsperre, durch Monschaus Stadtteil Höfen und einige Täler hindurch gelangen Sie in die Gemeinde Einruhr, die mit ihrer idyllischen Lage am schönen Obersee zum Verweilen einlädt. Sie stellt jedoch nicht nur ein heimeliges Fleckchen Erde mit sehenswerten Fachwerkbauten dar, sondern auch das Tor zum Nationalpark Eifel auf Ihrer Wanderung.

        Der Obersee begleitet Sie auf Ihrem Weg durch den Nationalpark noch ein Stück bevor Sie die Urfttalsperre erreichen, von der aus Sie einen beeindruckenden Ausblick genießen können. Weiter geht es durch den Nationalpark in das Geisterdorf Wollseifen, auf weiterem Wege zur ehemaligen NS-Ausbildungsstätte Vogelsang bevor Sie an Ihrem nächsten Ziel, dem Kneipp-Kurort Gemünd ankommen.

        Die Route führt Sie anschließend zum Olef, einem Fluss, der Sie in den gleichnamigen Ort geleitet, bevor Sie dann Ihre Wanderung in Wäldern und auf Feldern fortsetzen. Es erwartet Sie nun das Kloster Steinfeld, das mit den umstehenden Gebäuden den zur Gemeinde Kall gehörenden Ortsteil Steinfeld bildet. Lassen Sie sich hier von der friedvollen Atmosphäre inspirieren, die die beinahe 1.000 Jahre alte  Klostergeschichte mit sich bringt, bevor Sie zur nächsten Etappe aufbrechen.

        Die folgenden 22 km führen Sie durch Landschaften, die circa 30 n. Chr. durch die Römer geprägt wurden. So zum Beispiel durch die Anlage der Eifelwasserleitung, mit der zu jener Zeit Köln, damals noch Colonia Claudia Ara Agrippinensium, Wasser aus der Eifel zugeführt wurde. Besonders gut lässt sich die Fortschrittlichkeit der Römer so im Grünen Pütz bei Nettersheim bestaunen.

        Mit der Gemeinde Blankenheim erreichen Sie den nächsten Zwischenstopp. Hier lohnt sich ein Ausflug auf die Burg Blankenheim oder auch in den Tiergartentunnel bevor Sie anschließend die Grenze zum Bundesland Rheinland-Pfalz überschreiten und Mirbach erreichen. Von hier aus geht es weiter nach Hillesheim, das im durch Vulkanismus geprägten Teil der Eifel liegt.

        Nach der Überquerung des größten Flusses der Eifel, der Kyll begrüßt Sie die Stadt Gerolstein mit einem Abstecher in die Gerolsteiner Dolomiten. Vor Ort empfiehlt es sich, die Buchenlochhöhle oder die Löwenburg zu besichtigen, bevor Sie weiter nach Daun wandern.

        Die kommende Etappe führt Sie auf einer Strecke von 25 km überwiegend durch märchenhafte Wälder und zählt zu den anspruchsvollsten Abschnitten der Wanderung. Eine Belohnung in Form eines herrlichen Ausblicks von der über 600 m hohen Dietzenley haben Sie sich somit redlich verdient.

        Nachdem Sie sich über Stock und Stein mit der Vulkaneifel vertraut gemacht haben, haben Sie im Vulkanmuseum in Daun die Gelegenheit, etwas über die naturwissenschaftlichen Hintergründe zu lernen, die zu dieser einzigartigen Landschaft führten.

        Kurz nachdem Sie Daun verlassen, passieren Sie die drei Dauner Maare. Dabei handelt es sich um durch Explosionen entstandene, 11.000 Jahre alte und bis zu 51 m tiefe Seen. Anschließend an die folgende Wanderung durch üppige Wälder und Täler erreichen Sie Manderscheid. Planen Sie Ihre Wanderung für den August, so bietet sich Ihnen die Möglichkeit das Burgenfest auf der Niederburg zu besuchen und dort eine Zeitreise ins Mittelalter zu unternehmen.

        Wie auch auf der letzten Etappe, begegnen Sie auf der nächsten immer wieder dem Bächlein Lieser, welches auf Ihrem weiteren Weg aber bald vom Ilgenbach abgelöst wird. Der neu gewonnene Wegweiser verabschiedet sich erst kurz vor dem nächsten Etappenziel, Kloster Himmerod von Ihnen, wo Sie als Gast der Abtei willkommen sind und zum Ausruhen eingeladen werden.

        Der Eifelsteig führt Sie auf den vorletzten zwei Etappen entlang des romantisch anmutenden Flusses Salm nach Bruch und anschließend auf der, mit fast 30 km, längsten Etappe nach Kordel.

        Die letzten 18 km Ihrer Reise werden Ihnen dank der geheimnisvollen Burg Ramstein, den melodisch plätschernden Wasserfällen des Butzerbachs und dem weiten Blick ins schöne Moseltal vor Trier hoffentlich als Sinnbild für die gesamte Wanderung lange in Erinnerung bleiben.

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        Eifelsteig - Führungen, Ausflüge, Sehenswürdigkeiten:

        Bücher und Kartenmaterial

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