Frankenweg

© Jürgen Fälchle / Fotolia

 Vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb

Der Deutsche Wanderverband hat die Vielfalt und die Schönheit des Frankenwegs schon längst anerkannt, weshalb man ihm den Titel “Qualitätsweg Wanderbares Deutschland” verlieh. Aus diesem und vielen weiteren Gründen ist er jede Empfehlung wert. Auf 520 km führt der bestens ausgeschilderte Wanderweg von Untereichenstein nach Harburg und dabei auf 23 Etappen durch einige der schönsten Gegenden Bayerns. Darunter der Frankenwald, das Nürnberger Land und das schöne Altmühltal. Der Weg ist überwiegend durch herrliche Laubwälder und diverse Anstiege geprägt, überrascht aber auch immer wieder mit lieblichen Auen und aufregenden Gesteinsformationen. Neben der abwechslungsreichen Natur bietet er zudem die Möglichkeit, die bayerische Kultur auf unterschiedlichste Weise zu entdecken und zu genießen.

my_location520 kmFortgeschritten
labelDeutschland
label_outlineBayern

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    Höhenprofil - Frankenweg*

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    Länge
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    Verlauf / Etappen - Frankenweg

    Die Reise auf dem Frankenweg nimmt ihren Lauf in der Nähe des Ortes Blankenstein im Frankenwald. Unweit der Grenze zwischen Thüringen und Bayern, die hier durch einen Nebenfluss der Saale, der Selbitz markiert wird, macht der Wanderer sich auf den Weg.

    Durch das Höllental hindurch begleitet die Selbitz ihn und verlässt ihn erst nahe des Nailaer Stadtteils Marxgrün. Die erste Etappe führt überwiegend durch Forste und über einige Felder, bis nach rund 28 km der erste Zwischenstopp Schwarzenbach am Wald erreicht wird.

    Der nächste Streckenabschnitt bringt Sie in das verträumte Örtchen Reichenbach, zuvor jedoch begegnen Sie der Wilden Rodach, auf der sich die Teilnahme an einer Floßfahrt empfiehlt um den Füßen eine kleine Pause zu gönnen.

     Auf der dritten Etappe wandern Sie zunächst weiter durch den Wald. Nach einigen Kilometern erreichen Sie die beeindruckende Rabensteiner Höhe. Hier darf ein Blick auf die Zeyerner Wand, einer imposanten Felsformation, die lange vor unserer Zeit ihren Ursprung hat, nicht fehlen. Es folgt ein Abstecher nach Unterrodach und Dörfles, bevor Sie in ihrem Etappenziel Kronach ankommen. Die Lucas-Cranach-Stadt begeistert mit der schönen und hervorragend erhaltenen Festung Rosenberg, sowie einer Altstadt, die einem Bilderbuch entsprungen sein könnte.

    Auf rund 25 km geht es nun überwiegend durch bewaldetes Gebiet, später auch an Feldern vorbei nach Kulmbach. Bevor Sie die Markgrafenstadt erreichen, sollten Sie eine Pause auf dem Patersberg einlegen und die Aussicht vom “Schau dich um”-Aussichtsturm genießen.

    Die anschließende Etappe führt Sie durch sehr ländliche und landwirtschaftlich genutzte Gegenden. Sie passieren kleinere Ortschaften und erreichen nach circa 24 km Weismain.

    Auf dem nächsten Streckenabschnitt erklimmen Sie den Staffelberg. Oben angekommen haben Sie die Gelegenheit, für einen Augenblick im Biergarten der Staffelbergklause zu verweilen, von wo aus sich Ihnen ein herrlicher Panoramablick über den sogenannten Gottesgarten eröffnet. Von hier aus ist es nicht weit bis zum 250-Seelen-Etappenziel Loffeld.

    Über seichtere Landstriche führt der Frankenweg Sie nun nach Scheßlitz und im Anschluss nach Heiligenstadt. Das Gebiet der Gemeinde beheimatet neun Brauereien, die zu einem Brauerei-Rundwanderweg und der einen oder anderen Erfrischung einladen.

    Circa 700 Höhenmeter gilt es auf der nächsten Etappe zu bezwingen. Im Wiesenttal lohnt es sich zudem, an einer Führung durch die Binghöhle teilzunehmen oder im nächsten etwa 18 km weit entfernten Etappenziel Pottenstein eines der vielen Freizeitangebote wahrzunehmen. Neben dem Rodelmekka oder dem E-Fun-Park gibt es hier noch vieles mehr zu entdecken.

    Als nächstes machen Sie Bekanntschaft mit dem beschaulichen Ort Obertrubach, der Ihnen einen idyllischen Aufenthalt, sowie die beiden imposanten, mittelalterlichen Burgruinen Bärnfels und Wolfsberg bietet. 

    Auf den folgenden zwei Streckenabschnitten kehren Sie zunächst in Gräfenberg ein, bevor Sie weiter nach Schnaittach wandern. Die über 1.000 Jahre alte Stadt ist bekannt für ihr jüdisches Museum und die beeindruckende Festung Rothenberg.

    Es folgt die mit 12 km kürzeste Etappe. Sie überqueren die Pegnitz und gelangen so nach Hersbruck, dem Zuhause des deutschlandweit einzigen Hirtenmuseums und des Internationalen Gitarrenfestivals.

    Weiter geht es durch schattenspendende Wälder nach Altdorf, dem Austragungsort der Wallenstein-Festspiele, und anschließend größtenteils über Wiesen und Felder, sowie weitere kleine Ortschaften nach Neumarkt. Die ehemalige pfälzische Residenzstadt lockt mit einem malerischen Ortskern und dem gemeinnützigen Circus Sambesi

    Sie wandern nun nach Berching und im Anschluss weiter gen Westen am Waldesrand bis in das charmante Örtchen Thalmässing. Lassen Sie in der zauberhaften Kleinstadt etwas die Seele baumeln und genießen Sie regionale Köstlichkeiten bevor Sie nach Weißenburg aufbrechen. Vor den Toren der Stadt umrunden Sie zunächst die Hohenzollernfestung Wülzburg ehe Sie die Möglichkeit haben, den Andreasturm oder eine der anderen zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Zentrum zu besichtigen.

    Auf der kommenden Etappe nach Wettelsheim verlangt Ihnen der Weg mit einer Distanz von 16 km nicht sonderlich viel ab. Der anschließende Streckenabschnitt fordert Sie jedoch umso mehr. 29 km und einen Anstieg von insgesamt 810 m gilt es zu überwinden. Dafür begrüßt Sie die Gemeinde mit einer heimeligen Atmosphäre und belohnt Sie für Ihre Strapazen mit dem funkelnden Hahnenkammsee, der sich hervorragend für eine Abkühlung eignet.

     Es stehen Ihnen nun die letzten zwei Etappen bevor, die Sie zunächst nach Wemding und daraufhin zum Ziel Ihrer Wanderung, nach Harburg führen. Auf den letzten Kilometern zeigt sich der Weg nochmal von seiner schönsten Seite. Zwischen bergigen Weiden und Wäldern haben Sie Gelegenheit, letzte Eindrücke zu sammeln und sich langsam aber sicher von der Schwäbischen Alb und dem Frankenweg, der Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird, zu verabschieden.

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    © Henry Czauderna / Fotolia

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