Habichtswaldsteig

© Ralf Kaiser / Fotolia

Frei wie ein Vogel in der Heimat der Gebrüder Grimm

Durch den Norden Hessens zieht sich ein Mittelgebirge namens Habichtswald, welches seinen Namen tatsächlich von dem dort beheimateten Greifvogel bekam. Das Gefühl der Weite und Freiheit, dass wohl nur ein Vogel im freien Flug empfinden kann, soll der Wanderer in dieser außergewöhnlichen Region ebenfalls annähernd erfahren und dabei Land und Leute mit all ihren sympathischen Besonderheiten und kleinen Schätzen kennenlernen. Gelegenheit hat man dazu auf vier Tagesetappen, die von Zierenberg über Stock und Stein bis zum Edersee führen und dabei insgesamt circa 85 km zählen. Dabei wartet so manch aufregender Aufstieg und atemberaubender Ausblick auf Sie. Nutzen Sie die Chance, folgen Sie den Spuren des Habichts und erleben Sie das Märchenhafte an der dieser Landschaft, das bereits Jacob und Wilhelm Grimm inspirierte.

my_location85 kmEinfach
labelDeutschland
label_outlineHessen

Unterkünfte - Habichtswaldsteig*

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    Höhenprofil - Habichtswaldsteig*

    Das Höhenprofil konnte leider nicht ermittelt werden.
    Länge
    km
    Tiefster Punkt
    m
    Höchster Punkt
    m
    Bergaufcall_made
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    Verlauf / Etappen - Habichtswaldsteig

    Mit fest geschnürten Wanderschuhen starten Sie am Marktplatz in Zierenberg. Nicht jedoch, bevor Sie nicht das älteste gotische Fachwerkhaus in Hessen, die Zierenberger Warte, die einmalige Stadtkirche oder zumindest das Freibad besucht haben. Es geht dann auf den Gipfel des Schreckenbergs und auf den dortigen Aussichtsturm, der Ihnen zum Abschied einen Blick auf Zierenberg beschert. Nach dem Abstieg wandern Sie durch das Naturschutzgebiet Dörnberg, bevor nach einer Durchquerung des kleinen Ortes Jugendhof der nächste Aufstieg auf den Hohen Dörnberg auf Sie wartet. Sie folgen nun kurzzeitig dem Kressenborn, gelangen dann zum Silbersee und finden sich dann im mitten des märchenhaften Habichtswaldes wieder. Sie nähern sich anschließend Kassel und stoßen so auf eines der Wahrzeichen der Stadt, den Herkules, der mächtig aus 530 m Höhe auf seine Besucher hinabblickt. Ebenfalls bei diesem Zwischenstopp zu sehen sind die Wasserspiele und die Neptungrotte. Über Neuholland und vorbei am Herbsthäuschen führt die restliche Etappe Sie dann nach Firnsbachtal.

    Das kleine Örtchen am Hirzstein, das im Grunde aus einer einzelnen Straße besteht, heißt Sie herzlich willkommen. Alternativ können Sie jedoch auch bis nach Hoof wandern, hier den Burgberg besteigen, dort die Ruine Schauenburg besichtigen oder die Bauna entlang schlendern. Auf der Weiterreise kommen Sie zunächst in den Schauenburger Ortsteil Breitenbach, wo ein Besuch in der Märchenwache nicht schaden kann. Strammen Schrittes geht es dann weiter am Waldesrand, bis Sie zur Burgruine Falkenstein aufsteigen und anschließend in das Tal der Ems hinabsteigen. So erreichen Sie das heutige Etappenziel, das den passenden Namen Bad Emstal trägt.

    Der Bad Emstaler Ortsteil Sand, in dem Ems und Fischbach zueinander finden, ist ein Kurort und bietet Ihnen somit allerlei Möglichkeiten zum entspannen, unter anderem den Kurpark mit angrenzendem Rosengarten und einen Wellness-Club. Sobald Sie genug Kraft getankt haben, folgen Sie dem Spolebach in das Naturschutzgebiet Hengstwiesen und wandern dann über Wiesen und Felder bis nach Ippinghausen, wo die kleine Version der Elbe fließt. Es folgt ein Aufstieg zur Weidelsburg auf dem rund 500 m hohen Weidelsberg und dann ein Abstieg unter dichtem Blätterdach bis zum Rehmbach, wo sich eine kurze Rast im Cafe Hasenacker anbietet. Vorbei am Wintergrund und einer Wassertretstelle ist es nun nicht mehr weit bis nach Naumburg.

    Das Ziel der dritten Etappe ist vor allem bekannt für sein gut erhaltenes Fachwerk in der Altstadt, die Museumseisenbahn, die 1956 von Pilgern errichtete Fatimagrotte und nicht zuletzt für die über 300 Jahre alte Weingartenkapelle. Nach einem optionalen Gang ins Heimatmuseum oder in die AquArena kann Ihre Reise auf dem Habichtswaldsteig auch schon weitergehen. Dazu verlassen Sie die Kleinstadt über ihre südlichen Tore und laufen weiter bis Sie auf den Ballenbach treffen, welcher Sie durch den Wald geleitet, bis er vom Kissbach abgelöst wird. Die letzten Kilometer dieser finalen Etappe sind, bis auf das charmante Waldeck, das mit dem gleichnamigen Schloss hoch über den Ufern des Edersees besticht, ziemlich zurückgezogen, sodass man hervorragend dem Rauschen des Blattwerks und dem Zwitschern der Vögel lauschen kann. Nachdem Sie Waldeck durchquert und genossen haben, sind es nur noch wenige Schritte bis nach Edertal, wo Ihre Reise ein Ende nimmt. Sie erreichen den Ort über die imposante Edertalsperre. Hier angekommen, müssen Sie jedoch nicht gleich die Heimreise antreten. Ihnen stehen noch zahlreiche Freizeitaktivitäten und Sehenswürdigkeiten an dem großen Stausee zur Verfügung, die nur darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden. Zum Abschluss Ihrer Wanderung haben Sie die Wahl zwischen einem Tierpark, einem Wasserspielplatz für die kleinen Wanderer, einer Bootsfahrt, einem Kletterwald oder einem Tauchgang und somit genug Möglichkeiten, die restliche Energie in unvergessliche Erlebnisse zu verwandeln.

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