Malerweg

© marekkijevsky / Fotolia

Über Stock und Stein durch die Sächsische Schweiz

Der Malerweg trägt seinen Namen aus gutem Grund. Auf Schritt und Tritt begleiten den Wanderer die weiten Panoramen, die tiefen, geheimnisvollen Schluchten, die dunklen Höhlen und die schroffen Felsformationen, die einem allesamt, immer aufs neue das Gefühl geben, man sei Teil eines Gemäldes von Caspar-David Friedrich. Die ungewöhnliche, fantastische Beschaffenheit der Sächsischen Schweiz lädt unweigerlich dazu ein, zu wandern und Kilometer für Kilometer neue Eindrücke und großartige Aussichten zu sammeln. Auf 111km und acht Etappen bringt dieser außergewöhnliche Weg Sie durch das Elbsandsteingebirge und dabei von Liebethal nach Pirna. Da die Wege überwiegend naturbelassen sind und es einige Höhenmeter zu überwinden gilt, kann es nicht schaden, wenn man etwas Erfahrung und Ausdauer mitbringt. Mit genügend Zeit und Lust auf Abenteuer bietet der Malerweg jedoch eine Wanderung der Spitzenklasse für die ganze Familie.

my_location111 kmProfi
labelDeutschland
label_outlineSachsen

Unterkünfte - Malerweg*

    Nichts passendes gefunden? Der Tour Planer bietet detailierte Planungsmöglichkeiten.

    Höhenprofil - Malerweg*

    Das Höhenprofil konnte leider nicht ermittelt werden.
    Länge
    km
    Tiefster Punkt
    m
    Höchster Punkt
    m
    Bergaufcall_made
    m
    Bergabcall_received
    m

    Verlauf / Etappen - Malerweg

    Sie starten in Liebethal, einem Örtchen, dass so lieblich ist, wie sein Name klingt. Der nordöstliche Stadtteil Pirnas an der Wesenitz entlässt Sie gen Osten. Sie folgen dem Flüsschen, dass Sie schon bald nach Daube bringt und dabei vorbei an der historischen Lochmühle und der Daubemühle. Sie machen dann einen Abstecher in schattenspendende Wälder und laufen nach Südosten, wobei Sie Lohmen durchqueren. Nach einer weiteren Tour durch den Wald erreichen Sie Wehlen, wo Sie das Heimatmuseum besuchen, die Kleine Sächsische Schweiz erkunden oder einfach das herrliche Elbpanorama genießen können.

    Es geht bergauf weiter zum Steinernen Tisch, vorbei an der Felsenbühne Rathen und der großartigen Basteiaussicht und dann nach Norden zu den aufregenden Schwedenlöchern. Sie kommen dann nach Rathewalde, wo man sich bei einem Besuch im Erlebnisbad eine Erfrischung gönnen kann, bevor Sie nach der Durchquerung des Polenztals im heutigen Etappenziel Hohnstein ankommen. Hier empfiehlt sich noch ein Spaziergang zur Burg Hohnstein.

    Der nächste Tag beginnt für Sie mit einigen Kilometern durch das idyllische Grün der Wälder entlang des Räumigtweges und der Brandstraße, bis Sie zur Brandbaude kommen, die Sie mit einem großartigen Ausblick und einer reichhaltigen Mahlzeit willkommen heißt. Vorbei an Waitzdorf und Gossdorf, immer aber unter den schützenden, dichten Baumkronen, führt Sie die Route letztlich nach Altendorf. Das gemütliche Fleckchen bietet vor allem die richtige Atmosphäre zum Entspannen, aber auch den unweit gelegenen Adamsberg und dessen weiten Blick.

    Es geht nun zurück zur Elbe. Sie passieren die Kirnitzsch und erreichen bald die Schrammsteine, wo sich Ihnen ein weiterer phänomenaler Ausblick bietet. die nächste Halte sind die starke Stiege, die zum Klettern einlädt, und der Domerker. Nachdem Sie auch den Affensteinen und der Häntzschelstiege einen Besuch abgestattet haben, können Sie getrost eine Rast in der Gaststätte Lichtenhainer Wasserfall einlegen. Auf dem Rest der Etappe begleitet Sie die Kirnitzsch. Sie navigiert Sie zunächst zum Felsentor Kuhstall und zur Himmelsleiter, bevor Sie am Ende des Tages in der heimeligen Neumannmühle einkehren.

    Nach der Halbzeit bringt Sie der Weg als nächstes zur Thorwalder Brücke, daraufhin zur Kleinsteinhöhle am Goldbach und letztlich nach Räumicht, wo Sie wenden und nach Süden wandern. Sie spazieren dann zur Gastwirtschaft Altes Zeughaus und den Roßsteig entlang, bis Sie unweit der Grenze zu Tschechien den Großen Winterberg erreichen. Nach den letzten Kilometern auf dieser Etappe kommen Sie zur Ilmenquelle und somit nach Schmilka, wo es sich am Ufer der Elbe oder im Restaurant Strandgut hervorragend verschnaufen lässt.

    Die folgenden 16 Kilometer beginnen mit einer Überquerung der Elbe per Fähre. Wiesen und Wälder wechseln sich ab und geleiten Sie nach Schöna. Durch das Tal des Reinhardtsdorfer Bachs und das des Liethenbachs kommen Sie nach Kleinhennersdorf. Indem Sie von nun an nach Westen wandern, gelangen Sie zum Berggast und zur Pavilionaussicht Gohrisch. Nur einen weiteren Waldspaziergang entfernt, liegt der Kurort Gohrisch, der Ihr heutiges Ziel ist. Die zauberhafte Gemeinde und ihre Ortsteile sind im Tal verteilt und laden zu einem Bummel durch die malerischen Straßen oder zu einem Sprung ins kalte Nass im Waldbad ein.

    In einer Schleife geht es nun zum Pfaffenstein, wo sich der Aufstieg allein schon für einen Blick auf die Barbarine lohnt. Sie wandern dann Richtung Bielatal und gelangen nach einem weiteren Schlenker nach Königstein. Empfehlenswerte Adressen hier sind der Malerwinkel, das Umgebindehaus und die Festung Königstein, der Sie spätestens auf der weiteren Wanderung begegnen. Unweit der Elbe geht es dann durch Struppen und weiter nach Weißig. Wer für heute noch nicht genug hat, kann, anstatt sich zu erholen, mit einem Quad die Piste unsicher machen.

    Die letzte Etappe steht bevor. Sie läuten sie ein, indem Sie erneut raue Felsformationen passieren und auf dem weiteren Weg wieder nach Wehlen kommen. Auf dieser Seite der Stadt, südlich der Elbe, sollten sie unbedingt das Robert-Sterl-Haus besichtigen, bevor Sie weiter nach Westen spazieren. Nachdem Sie in Naundorf die liebenswerten Alpakas vom Sandsteinfels kennengelernt haben, bleiben Sie auf den letzten Kilometern ganz nah an der Elbe, der Sie nun kontinuierlich in Fließrichtung nach Pirna folgen. Im Ziel Ihrer Wanderung angekommen, können Sie selbstverständlich Ihre Heimreise antreten. Es lohnt sich jedoch, einen Tag länger zu bleiben und sich die Stadt genauer anzusehen. Neben einem DDR-Museum, einem ehemaligen Dominikanerkloster und der Festung Sonnenstein, hat Pirna ein wunderschönes Landschloss, die Kleinkunstbühne Q24 und zahlreiche, großartige Bauwerke zu bieten, die einen längeren Aufenthalt zum Erlebnis machen.

    Liebe Wander- und Radfreunde, wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, werden auf dieser Website keine persönlichen Daten gesammelt. Ebenso wird euer Erlebnis und eure Tourplanung hier nicht durch Werbung gestört. Wenn euch der Service und die Qualität von Yovelino gefällt und so wie uns am Herzen liegt, könnt Ihr uns unterstützen, indem Ihr Buchungen für eure Reise direkt über die hier hinterlegten Links vornehmt. Vielen Dank für euren Besuch, viel Spaß beim Stöbern und Planen.

    Weitere Touren auf Yovelino.de entdecken ...

    radfahren
    Neuseenland-Radroute

    Neuseenland-Radroute

    © deyveone / Fotolia

    Durch die Seenlandschaft vor den Toren Leipzigs

    “In der Kürze liegt die Würze” oder “Klein, aber oho”. Viele Redensarten machen klar, dass Gutes nicht immer groß sein muss. Kaum ein Radweg stellt diese Tatsache so gut unter Beweis, wie die 95 km lange Neuseenland-Radroute, die auf zwei regulären Etappen durch das Leipziger Neuseenland führt. Start und Ziel ist dabei das wunderschöne Markkleeberg. Highlights sind die weiten Ufer der zahlreichen, tiefblauen Seen, die Geschichte der sympathischen, sächsischen Städte und nicht zuletzt das pure Raderlebnis, das aufgrund der ebenen Strecke bestens für Einsteiger und Familien geeignet ist.

    radfahren
    Radweg Berlin Leipzig

    Radweg Berlin Leipzig

    © finecki / Fotolia

    Von der Hauptstadt bis nach Leibzsch

    Sucht man im Internet nach einem Weg von Berlin nach Leipzig, werden einem vor allem Flüge und Bahnfahrten angeboten, die zweifelsohne auch ihren Charme haben, aber was könnte spannender sein, als die Strecke von 250 km auf eigene Faust und dem eigenen Velo zu erfahren und dabei gleich noch Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen kennenzulernen? Für den leidenschaftlichen Radwanderer gibt es vermutlich keine schönere Alternative. Auch für Einsteiger ist der Radfernweg bestens geeignet, da er gut beschildert, überwiegend eben und mit fünf Tagesetappen auch zeitlich problemlos zu meistern ist.

    radfahren
    Elberadweg

    Elberadweg

    © yovelino

    Abwechslungsreich und Sehenswert

    Abwechslungsreich geht es auf diesem Flussradweg zu. Der Weg führt vom tschechischen Riesengebirge bis zur Nordsee. Sieben Bundesländer teilen sich den Radweg und bieten viel Sehenswertes.

    Bücher und Kartenmaterial

    * Bei den Preisen handelt es sich um den günstigsten Preis der Unterkunft. Konkrete Preise können je nach Reisedatum stark abweichen. Diese Übersicht gibt keine Auskunft zur konkreten Verfügbarkeit der Unterkunft.
    * Alle Angaben zur Strecke sind Näherungswerte, die sich aus der Berechnung der zur Verfügung stehenden GPS-Daten und den von Google abgerufenen Höhenangaben ergeben.