Saar-Hunsrück-Steig

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Die Premium-Wanderung von der Mosel bis zum Rhein

Steht Ihnen der Sinn nach einer spannenden Wanderung in faszinierender Umgebung mit luftigen Höhen, friedlichen Wäldern und wilden Gewässern? Dann ist der Saar-Hunsrück-Steig im gleichnamigen Naturpark eine ausgezeichnete Wahl. Auf rund 410 km führt Sie dieser erstklassige Wanderweg von der Mosel im Saarland bis nach Boppard am Rhein in Rheinland-Pfalz. Dabei ist auf 24 Etappen vom deftigen Aufstieg bis zum entspannten Uferspaziergang alles dabei, was sich der Naturliebhaber wünscht. Wem das noch nicht reicht, der kann auf drei optionalen Etappen zudem das historisch bedeutsame Trier besuchen. Lassen Sie sich verzaubern von der Vielfalt und Schönheit dieser einzigartigen Region.

my_location410 kmFortgeschritten
labelDeutschland
label_outlineSaarland
label_outlineRheinland-Pfalz

Unterkünfte - Saar-Hunsrück-Steig*

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    Höhenprofil - Saar-Hunsrück-Steig*

    Das Höhenprofil konnte leider nicht ermittelt werden.
    Länge
    km
    Tiefster Punkt
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    Höchster Punkt
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    Verlauf / Etappen - Saar-Hunsrück-Steig

    Die erste Etappe führt Sie von Perl am Dreiländereck Frankreich-Luxemburg-Deutschland nach Hellendorf. Sie entfernen sich von der Mosel, indem Sie den Hammelsberg und einige Felder passieren. Auf der zweiten Etappe gelangen Sie nach einigen Kilometern in waldiges Gebiet und treffen auf die Saar, welche Ihnen gleich zu Beginn einen großartigen Anblick in Form der Saarschleife bietet. Von der Keramikgemeinde aus lohnt sich ein Ausflug zur Burg Montclair.

    Sie überqueren anschließend die Saar und erreichen zunächst das Örtchen Britten bevor Sie weiter durch das Panzbachtal, entlang der Grenze zu Rheinland-Pfalz und letztlich nach Losheim am See weiter wandern. Die sympathisch-natürliche Gemeinde ist Austragungsort eines spektakulären Mittelalter-Festes und Erholungsort in einem.

    Auf den kommenden 16 km verlassen Sie für kurze Zeit das schöne Saarland, wandern durch abgeschiedene Wälder und entlang des Hölzbachs. Nachdem Sie auf diesem Streckenabschnitt Weiskirchen erreicht und dort eventuell ein kleines Abenteuer im Kletterpark erlebt haben, steuern Sie Grimburg an.

    Im Anschluss haben Sie die Option, einen Abzweig nach Trier einzuschlagen. Sollten Sie sich dafür entscheiden, die älteste Stadt Deutschlands zu besuchen, legen Sie über die Orte Kell und Kasel eine zusätzliche Strecke von rund 50 km zurück. Jedoch lohnt es sich. Die Landschaft ist auch hier aufregend und beinahe magisch und die Geburtsstadt Karl Marx’ hält als Belohnung für den zusätzlichen Weg unzählige Sehenswürdigkeiten aus beinahe 2.000 Jahren Menschheitsgeschichte, sowie eine vielfältige Kulturszene bereit. Nennenswerte Ziele sind unter anderem die Porta Nigra, die Konstantinbasilika, die Kaiserthermen, sowie die Galerie Junge Kunst und das Rheinische Landesmuseum.

    Anderweitig setzen Sie Ihre Wanderung über die folgenden zwei Etappenziele; Reinsfeld und Nonnweiler fort. Auf diesem Wege erreichen Sie Börfink. Die kleine Gemeinde kann zwar mit dem Repertoire an Sehenswürdigkeiten Triers nicht mithalten, bietet jedoch die Idylle und die natürliche Atmosphäre, die nach einer anstrengenden Wanderung nötig ist, um zu entspannen.

     Weiter geht es über Morbach nach Kempfeld. Nur kurzzeitig verlassen Sie dabei die phantastischen Wälder der Region. In Kempfeld empfiehlt sich ein Abstecher zur pittoresken Wildenburg bevor Sie die folgende Etappe nach Idar-Oberstein antreten. Sie erreichen die Edelsteinstadt, die ihrem Beinamen mit verschiedensten Ausflugszielen alle Ehre macht, nach circa 20 km. Es lohnt sich, hier einen Ruhe- oder Kulturtag einzulegen, da nachfolgend die mit Abstand schwerste Etappe bevorsteht. Vorbei an der imposanten Felsenkirche, gilt es, auf 20 km einen Anstieg von insgesamt rund 1.080 Höhenmetern und den entsprechenden Abstieg zu bezwingen. Nach diesem anspruchsvollen Streckenabschnitt kehren Sie in Herrstein ein und wandern daraufhin über seichtere, offene Felder und durch ruhige Forste Richtung Bundenbach, von wo aus es nach Rhaunen geht.

    Sie kehren alsdann dem bunten Örtchen den Rücken zu, um Kurs auf das Dorf Sohren zu nehmen. Die Ortschaft, welche bereits im Jahr 372 erstmals erwähnt wurde, bezaubert mit vielen kleineren historischen Bauwerken und einem heimeligen Charme.

    Es geht weiter in das verschlafene Altlay und das malerische Örtchen Blankenrath. Von dort aus führt Sie Ihr Weg auf etwa 13 km an den Ufern idyllischer Bäche vorbei nach Mörsdorf, wo sich ein aufregender Gang über eine der längsten Hängeseilbrücken Deutschlands, ca. 100 m über dem Boden empfiehlt.

    Dem Abenteuer schließt sich der Weg in die 14 km entfernte Burgstadt Kastellaun an, auf dem Sie auf verschlungenen Pfaden durch märchenhafte Wälder wandern. Anschließend führt Sie die Route weitestgehend über Felder in das Baybachtal, bevor Sie in der gemütlichen und gastfreundlichen Schmausemühle einkehren.

    Der Baybach begleitet Sie auch auf den weiteren zehn Kilometern bis kurz vor das Örtchen Morshausen. Die Gemeinde wirbt mit einem besonderen Dorfkern und mit vereinzelten, architektonisch wertvollen Blickfängen, vor allem jedoch mit ihren geschätzten Bewohnern. Was die Bürger Morshausens so einzigartig macht, kann der Wanderer während seines Aufenthalts im netten Plausch mit den Anwohnern herausfinden.

    Den letzten Zwischenstopp erreichen Sie, indem Sie weiter gen Norden wandern und dann dem Ehrbach bis nach Oppenhausen folgen. Zuvor kann ein Blick auf die Homepage Oppenhausens nicht schaden. Die Bewohner bereiten Sie dort schon vorab auf den hiesigen Dialekt vor, dessen Klang für den einen oder anderen Besucher ungewohnt klingen dürfte.

     Auf der letzten Etappe zeigt sich der Saar-Hunsrück-Steig nochmal von seiner schönsten Seite. In dichten Wäldern wandeln Sie auf verträumten Lichtungen und vorbei am Hexentanzplatz. Dabei treffen Sie immer wieder auf kleinere und größere Bäche, die melodisch plätschern und schlussendlich auf den Vater Rhein, an dessen Ufer auch ihr Ziel; Boppard liegt. Das Städtchen weiß mit einer Vielzahl an baulichen Sehenswürdigkeiten zu beeindrucken. Unter anderem die Kurfürstliche Burg oder das Römer-Kastell. Auch Entspannung wird dem erschöpften Wanderer nicht verwehrt. Dazu genügt es schon, sich am am Ufer des schönen Rheins niederzulassen, den Anblick der umliegenden Berge und die Erinnerungen an die nun beendete Reise zu genießen.

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    Saar-Hunsrück-Steig - Führungen, Ausflüge, Sehenswürdigkeiten:

    Bücher und Kartenmaterial

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    * Alle Angaben zur Strecke sind Näherungswerte, die sich aus der Berechnung der zur Verfügung stehenden GPS-Daten und den von Google abgerufenen Höhenangaben ergeben.