Ammer-Amper-Radweg

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Die vermutlich schönste Tour durch das Voralpenland

Wenige Bundesländer halten so viel Sehenswertes für begeisterte Radwanderer bereit wie Bayern. Deshalb liegt es nahe, dass man bei der Suche nach einer eindrucksvollen Tour früher oder später beim Ammer-Amper-Radweg landet. Die zwei Flüsse, die dem Weg seinen Namen geben, führen den Radler und sein Velo auf beinahe 200 km durch das Alpenvorland und dabei durch einzigartige Natur und kulturell wertvolle Orte, wie Dachau und Fürstenfeldbruck. Auf vier individuell planbaren Etappen können Sie ein Highlight nach dem anderen und somit eine Radreise der Extraklasse erleben.

my_location203 kmEinfach
labelDeutschland
label_outlineBayern

Unterkünfte - Ammer-Amper-Radweg*

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    Höhenprofil - Ammer-Amper-Radweg*

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    Länge
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    Verlauf / Etappen - Ammer-Amper-Radweg

    Im Ettaler Weidmoos unweit der Bärenhöhle Oberammergau geht Ihre Reise los. Sie radeln entlang der Ammer nach Oberammergau, wo Sie vor der Weiterreise einen Stadtspaziergang machen und dabei die wunderschönen Malereien an den Fassaden der historischen Gebäude besichtigen sollten. Auch sollten Sie es nicht versäumen, das Passionstheater oder das Reptilienhaus zu besuchen. Danach fahren Sie weiter nach Norden, vorbei am Pulvermoos bis nach Unterammergau. Nachdem Sie das Örtchen Altenau passiert haben geht es in den Wald, wo Sie auf den Wildgraben stoßen. Diesem können Sie nun in östliche Richtung für einen Abstecher zu den Schleierfällen folgen oder Sie überqueren ihn und fahren weiter bis zum Schwaigsee. Es folgt der Ort Rottenbuch, wo sich eine Rast im Kunstcafé am Tor anbietet, bevor Sie über Moos und Ramsau weiter bis nach Peiting fahren. Hier biegen Sie zunächst nach Osten ab und legen die letzten Kilometer auf dieser Etappe durch dichten Wald zurück, bis Sie schließlich Peißenberg erreichen.

    Ihren Aufenthalt können Sie wahlweise mit einem Ausflug ins Erlebnisbergwerk oder ins Rigi Rutsch’n gestalten. Der kurvige Fluss der Ammer führt Sie sodann wieder aus dem Ort und nach Polling, wo das beeindruckende Kloster und ein Heimatmuseum darauf warten, besucht zu werden. Die nächste Station dieser Etappe ist Weilheim. Wer etwas Zeit mitgebracht hat, kann hier einen Tag mehr verbringen und zum Beispiel die Stadtmauer entlang laufen, über den Marienplatz schlendern, die Stadtpfarrkirche oder das Stadtmuseum besichtigen. Anschließend begeben Sie sich auf den Weg nach Raisting, wo Sie die Erdfunkstelle Raisting und das dortige Museum besuchen können. Es zieht Sie dann nach Dießen. Der Ort am Ammersee wartet mit dem Carl-Orff-Museum, dem herausragenden Marienmünster und nicht zuletzt mit den zauberhaften Ufern des Sees auf, die Sie von nun an über Riederau, das Seeholz und Utting bis in Ihr heutiges Etappenziel Eching begleiten.

    Wer bis hierhin noch nicht genug vom drittgrößten See Bayerns bekommen hat, kann an seinen Stränden und Böschungen den Tag ausklingen lassen. Dazu eignet sich eine Partie Minigolf oder eine Abkühlung im Strandbad hervorragend. Am folgenden Tag geht es wie gewohnt nach Norden. Sie entfernen sich vom Ammersee und fahren zwischen Wiesen und Feldern nach Höfen, wo Sie auf die Amper treffen. Die mit rund 40 km kürzeste Etappe führt Sie nun nach Osten bis nach Schöngeising. Die Route wird von hier an viel belebter, was vermutlich an der Nähe der Strecke zu München liegt. Der nächste lohnenswerte Zwischenstopp ist Fürstenfeldbruck. Die über 700 Jahre alte Stadt lädt zum Verweilen ein, also nutzen Sie die Chance und statten dem Stadtmuseum einen Besuch ab und entspannen etwas in der Amperoase. Die Amper geleitet Sie dann über Olching und vorbei am Ampersee nach Dachau.

    Absolut empfehlenswerte Ziele sind hier das Schloss, die Gemäldegalerie, der Dachauer Wasserturm und der Weg des Erinnerns. Wer all das von seiner Liste gestrichen hat, verlässt die Stadt gen Nordosten und kommt dabei am Golfclub vorbei. Der gewundene Verlauf der Amper lotst Sie nun nach Haimhausen und Unterbruck, woraufhin die Route Sie vermehrt in Zweisamkeit mit der Natur lässt. Bei Hagenau treffen Sie auf den grünblauen Kranzberger See, der zu einer Pause und einer Erfrischung im Seehaus verleitet. Nach Allershausen und Burghausen geht es am Waldesrand wieder in östliche Richtung und vorbei an einigen kleineren Ortschaften. Die letzten Kilometer auf dieser finalen Etappe sind geprägt von bewaldeten Uferzonen, dem idyllischen Plätschern ihres stetigen Begleiters, der Amper und dem weiten Tal der Amper, welches Sie letztendlich in Moosburg entlässt. Die ehemalige Klostersiedlung, die erstmals 770 urkundlich erwähnt wurde, hält für Sie zum Abschluss Ihrer Reise nochmal Einiges bereit. Sie haben die Wahl zwischen dem Kletterturm, dem Aquapark, dem Museum für Moderne Kunst, dem Eisstadion oder dem herausragenden Kastulusmünster.

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    Donau-Radweg

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    Quer durch Europa führt einer der beliebtesten Flussradwege, die EuroVelo-Route 6. Den Teil der Route, der in Deutschland liegt, kennt man hier unter dem Namen Donau-Radweg. Auf gut 742 km geleitet Sie der zweitlängste Fluss des Kontinents auf 14 Etappen von Weil am Rhein bis nach Passau. Der Radweg ist dabei von großartigen Orten und deren Sehenswürdigkeiten, aber auch von einmaliger Natur gesäumt, die so manchen Radwanderer staunen lässt. Aufgrund seiner Länge ist dieser Radfernweg besonders für erfahrene Radler geeignet oder für solche, die es werden wollen und ein großes Radabenteuer suchen.

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    Bodensee-Königssee-Radweg

    Bodensee-Königssee-Radweg

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    Gesäumt von historischen Orten, zauberhaften Märchenschlössern, bayerischer Kultur und dem erhabenen, allgegenwärtigen Antlitz der Alpen ist dieser Radfernweg ein Juwel für all diejenigen, die eine Tour mit nicht nur einigen, sondern vielen Highlights suchen. Auf insgesamt 414 km führt die Route durch hügeliges Land und breite Täler von einem klaren Bergsee zum nächsten. Auf sechs Etappen, die Sie ins Allgäu und nach Oberbayern bringen, jagt ein phantastischer Ausblick den nächsten und für Sehenswürdigkeiten ist mit dem Schloss Neuschwanstein und vielen anderen auch gesorgt.

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    * Alle Angaben zur Strecke sind Näherungswerte, die sich aus der Berechnung der zur Verfügung stehenden GPS-Daten und den von Google abgerufenen Höhenangaben ergeben.